Ausstellung zur Eröffnung des Kunsthauses am Heimplatz

17.04.1910 – 03.07.1910
Kuratiert von Wilhelm Wartmann.
Ausstellungsort Kunsthaus.
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Vallotton Felix 907 R 3023
Félix Vallotton
Monsieur Ursenbach, 1885
Öl auf Leinwand
97 x 130 cm
Kunsthaus Zürich, 1910
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1257 Ohne Titel
Hermann Gattiker
Pinien bei Fiascherino, um 1910
Pastell auf Leinwand
66 x 100 cm
Kunsthaus Zürich, 1910
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Buri Max 908 R 212
Max Buri
Beim Kartoffelschälen, 1910
Öl auf Leinwand
87 x 73 cm
Kunsthaus Zürich, 1910
Das Kunsthaus Zürich wird eröffnet!
Am 17. April 1910 war es endlich so weit! Das Kunsthaus Zürich wurde am Heimplatz eröffnet. Trotz des strömenden Regens empfing das neue Gebäude von Karl Moser eine illustre Gästeschar zur Besichtigung der ersten Einrichtung. Die Eröffnungsausstellung war ganz dem nationalen Kunstschaffen gewidmet. Neben Gemälden, Arbeiten auf Papier, Skulpturen und kunstgewerblichen Objekten von 128 Zürcher Künstlerinnen und Künstlern wurden auch 35 weitere aus der ganzen Schweiz stammende speziell dazu eingeladen, ihre Werke auszustellen. Während die Namen der lokalen Kunstschaffenden heute so gut wie unbekannt sind, liest sich die Liste der Eingeladenen als ein Who’s who der damaligen international arrivierten Kunstszene, von dem die Grosszahl der Genannten in die Kunstgeschichte eingegangen sind. Darunter zählen Cuno Amiet, Carl Burckhardt, Giovanni Giacometti, Hermann Haller, Ferdinand Hodler und Félix Vallotton. Einzige Künstlerin unter ihnen ist Ottilie W. Roederstein, von der ein Gemälde zudem als eines der wenigen im Katalog abgebildet ist. In der Sektion der in Zürich tätigen Kunstschaffenden machen Frauen immerhin einen Drittel aus. Heute weiss man allerdings nur noch wenig bis gar nichts über sie. Aus dieser Ausstellung erwarb die Zürcher Kunstgesellschaft drei Gemälde von Max Buri, Hermann Gattiker und Félix Vallotton für die Sammlung des Kunsthauses.
Die Eröffnungsausstellung ist ganz dem nationalen Kunstschaffen gewidmet.

77 Tage

99 Künstler:innen

99 Künstler:innen

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Ausstellungskatalog
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Ausstellungsplakat
Design: Fritz Boscovits
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