Ottilie W. Roederstein

18.12.2020 – 05.04.2021
Kuratiert von Sandra Gianfreda.
Ausstellungsort Moserbau, EG.
1/7
Roederstein Ottilie Wilhelmine 1944 0020 R 2583
Ottilie Wilhelmine Roederstein
Frauenakt vor Landschaft, 1897
Tempera auf Holz
47.5 x 24.5 cm
Kunsthaus Zürich, Vermächtnis Frl. Dr. Clara Tobler, 1944
2/7
Roederstein Ottilie Wilhelmine 1144 R 2158
Ottilie Wilhelmine Roederstein
Selbstbildnis mit Pinseln, 1917
Öl auf Leinwand
48 x 39 cm
Kunsthaus Zürich, Vereinigung Zürcher Kunstfreunde, 1917
3/7
Roederstein Ottilie Wilhelmine 2262 R 2410
Ottilie Wilhelmine Roederstein
Nationalrat Dr. med. H. Häberlin, 1932
Öl auf Leinwand
65.5 x 51 cm
Kunsthaus Zürich, Geschenk der Künstlerin, 1932
4/7
Roederstein Ottilie Wilhelmine Z.1940 0232 R 239963
Ottilie Wilhelmine Roederstein
Jeanne Smith als Bretonin, 1896
Rötel, weiss gehöht, auf bräunlichem Papier
37 x 29 cm
Kunsthaus Zürich, Grafische Sammlung, Geschenk von Alfred Wilhelm und Helene Dürler-Tobler, 1940
5/7
Friesz Emile Othon 1296 R 1347
Emile Othon Friesz
Port d'Anvers, 1906
Öl auf Leinwand
Kunsthaus Zürich, Geschenk von Ottilie W. Roederstein, 1920
6/7
Ranson Paul 1303 R 2164
Paul-Élie Ranson
Rivage, 1889
Öl auf Leinwand
Kunsthaus Zürich, Geschenk von Ottilie W. Roederstein, 1920
7/7
Roederstein Ottilie Wilhelmine ZKG 2019 0037 R 551959
Ottilie Wilhelmine Roederstein
Stillleben mit Malutensilien, 1930
Öl und Tempera auf Leinwand
50 x 33.5 cm
Kunsthaus Zürich, 2019
Eine Schweizer Künstlerin wiederentdeckt!
Ottilie W. Roederstein (1859–1937) war eine der bedeutendsten Malerinnen ihrer Generation und die wichtigste Schweizer Porträtistin der frühen Moderne. Selbstbestimmt und emanzipiert, behauptete sie sich im männlich dominierten Kunstbetrieb und setzte sich über die gesellschaftlichen Normen der Zeit hinweg. Sie vertrat die Schweiz an Ausstellungen im Ausland oft als einzige Frau neben Ferdinand Hodler, Cuno Amiet und Giovanni Giacometti. Nicht nur in ihrem Heimatland, auch in Deutschland und Frankreich fand sie zu Lebzeiten grosse Anerkennung für ihre Porträts und Stillleben. Neben ihrer erfolgreichen Tätigkeit als Malerin trat Roederstein auch als Kunstmäzenin und zusammen mit ihrer Lebenspartnerin Elisabeth H. Winterhalter, Gynäkologin und die erste deutsche Chirurgin, als Förderin der Frauenbildung in Erscheinung. Trotz ihrer einst internationalen Wertschätzung ist Roederstein fast unmittelbar nach ihrem Tod in Vergessenheit geraten. Nach über 80 Jahren war diese Ausstellung im Kunsthaus Zürich mit rund 75 Werken die erste monografische Werkschau in der Schweiz, die das stilistisch vielfältige Œuvre der Künstlerin wieder einem breiten Publikum zugänglich machte. Ergänzt um historische Dokumente, Fotografien und Briefe wurden ihre Lebensstationen – Zürich, Berlin, Paris, Frankfurt am Main und Hofheim am Taunus – nachgezeichnet.
Selbstbestimmt und emanzipiert, behauptet sie sich im männlich dominierten Kunstbetrieb.

108 Tage

16 Künstler:innen

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OWR Plakat GZD Seite 1
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